AGEKO: Integriertes Trainingskonzept für selbstbestimmte, innovative und präventive Arbeitsgestaltungskompetenz in der Pflege

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Branche

Gesundheitswesen


Projektdurchführung

maxQ. NRW Geschäftsbereich West

Erinstraße 35
44575 Castrop-Rauxel

Projektleitung: Christiane Hernández


Laufzeit

01.01.2016 - 31.12.2018


Durchführungsorte

  • Bochum
  • Castrop-Rauxel
  • Datteln
  • Recklinghausen
  • Waltrop

Handlungsfeld

  • Entwicklung lebensphasenorientierter Arbeitszeitmodelle und Karrierewegplanungen

Kurzbeschreibung des Projekts


Die Sicherung des Fachkräftebedarfs zählt zu den zentralen Herausforderungen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft. Unternehmen müssen vielfältige und zunehmend komplexere Aufgaben bewältigen: Sie müssen qualitativ hochwertige Dienste unter eingeschränkten Finanzierungs- und Produktionsbedingungen sicherstellen, auf steigende Patienten-/Klientenansprüche reagieren und die Arbeitsplatzqualität verbessern.
Im Gegensatz zu den exportstarken „Leitbranchen“ in Deutschland verfügt die Gesundheits- und Sozialwirtschaft historisch über keine konzertierten Strukturen der Arbeitsbeziehungen. Dies ist im Branchenvergleich ein zentrales Modernisierungshemmnis, das auf betrieblicher Ebene mit viel Innovationsengagement und -kompetenz kompensiert werden muss.
Sowohl Markt-, Personal- und Organisationsstrategien auf Seiten der Arbeitgeber als auch die Bereitschaft der Mitarbeiter zum Mitwirken an partizipativ getragenen Lösungen scheitern häufig am wachsenden Legitimationsdruck in der betrieblichen Reorganisation. Für Gesundheitseinrichtungen zeigt sich, dass betriebliche Interessenvertretungen vielfach reaktiv mit betrieblichen Modernisierungsstrategien umgehen und dabei entkoppelt von Zielen und Interessen der Berufsgruppen agieren. Ziel ist es, die Handlungsfähigkeit und -wirksamkeit betrieblicher Interessenvertretungen zu stärken und einen Rahmen für einen betrieblichen und überbetrieblichen Dialog zu schaffen, in dem ver.di und betriebliche Interessenvertretungen mit Arbeitgebervertretern und ihren Verbänden in Hessen und Niedersachen Branchenstandards für eine partizipative Reorganisation der Arbeitswelt entwickeln.

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